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BILDUNG Titelzusätze ermöglichen eine bessere internationale Einordnung. Hartmann: «Sie verdeutlichen sofort, dass der Abschluss auf Tertiärstufe angesiedelt ist und dass der Kandidat neben einem Niveau, das dem ‘Bachelor’ oder ‘Master’ entspricht, auch über umfassende Praxis- und Berufserfahrung verfügt.» Beitrag zur Fachkräftesicherung Ein anderer wesentlicher Vorteil: In den vergangenen Jahren ist die Anzahl der Hochschulabschlüsse stärker gewachsen als die der Abschlüsse der Höheren Berufsbildung. Dies könnte dazu führen, dass in Zukunft berufspraktisch ausgebildete Fachkräfte immer rarer werden. Mit den neuen Titelzusätzen wird laut Hartmann ein Bildungsweg gestärkt, auf den die Wirtschaft dringend angewiesen ist, und ausserdem ein wichtiges Signal gesendet: «Es ist nicht zwingend erforderlich, akademisch zu studieren, um auf Tertiärstufe erfolgreich zu sein.» Englisch ist neu Prüfungssprache Zusätzlich traten drei weitere Massnahmen zur Stärkung der Höheren Berufsbildung in Kraft. Erstens darf der Begriff ‚Höhere Fachschule‘ nur noch von Institutionen mit anerkannten Bildungsgängen verwendet werden. Zweitens kann Englisch neu als Prüfungssprache in der Höheren Berufsbildung angeboten werden. Drittens werden Nachdiplomstudien an Höheren Fachschulen von aufwändigen Anerkennungsverfahren befreit. Dazu Hartmann: «Diese Neuerungen zeigen, dass die Höhere Berufsbildung zukunftsorientiert ist und sich an den Bedürfnissen des Arbeitsmarktes ausrichtet.» ALEX PIAZZA

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