Unterwaldner, unser Magazin

Die Nidwaldner Wanderwege sind ein Verein mit über 1000 Mitgliedern. Sie setzen sich ein für die Interessen der Wandernden und bieten ein abwechslungsreiches Jahresprogramm mit geführten Wanderungen. Weitere Infos: nw-wanderwege.ch Der Kanton Nidwalden bietet auf über 600 km eine unglaubliche Vielfalt an Wanderwegen. Zum Beispiel in Emmetten/Seelisberg Von Seelisberg aus erscheint der Niderbauen Chulm wie eine uneinnehmbare Felsbastion. So unbezwingbar ist der Berg aber gar nicht, es kostet einzig ein paar Schweisstropfen. Der Aufstieg ist nur für Schwindelfreie und soll erst erfolgen, wenn zuoberst kein Schnee mehr liegt. Ab der Bushaltestelle Seelisberg Tanzplatz dem Weg der Schweiz durch den Tannenwald zur Marienhöhe folgen und vorbei an der Talstation der Weid-Luftseilbahn zur Abzweigung kurz vor Beroldingen (Zeitersparnis bei Benützung der Luftseilbahn zur Weid 1 h 30 min). Der Pfad führt aussichts- und blumenreich aufwärts durch Wiesen, Weiden und Waldabschnitte zur Weid, ein Ort wie geschaffen für eine Pause. Kurz davor befindet sich eine besonders artenreiche Magerwiese. Die oberste Alp ist das Lauweli. Von da führt eine blau-weiss markierte alpine Route in vielen Kehren durch Stein und Geröll aufwärts, bis ein Felsen den Weiterweg zu versperren scheint. Durch ein Felsenloch ermöglicht eine Leiter mit 55 Tritten den Durchgang, und im Zickzack wird der Sattel erreicht. Über Alpwiesen hoch zum Gipfel, der den Berggänger mit einer der schönsten Aussichten belohnt, welche die Voralpen zu bieten haben. Der Blick auf das Seelisbergerseeli und die vielen Arme des Vierwaldstättersees ist einmalig. Und erst der Kreis der Berggipfel! Der Abstieg zur Seilbahnstation Niederbauen führt an der Alp Tritt vorbei. Dieser Abstieg bildet zugleich auch den einfachsten Aufstieg zum Bergerlebnis Niderbauen Chulm. Text: Klaus Odermatt / Fotos: Markus Ziegler Übers Lauweli auf den Niderbauen Chulm S w SS w SS S w S Das Seelisbergerseeli ist im Sommer wärmer als der Vierwaldstättersee. Ein oberirdischer Abfluss fehlt. Das Wasser fliesst durch ein vermutlich weitverzweigtes Höhlensystem in den Urnersee, wo es zwischen Rütli und Bauen unter der Oberfläche in den See gelangt. Wandertipp

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