Die BBE AG macht sich fit für die Zukunft Die geplanten strategischen Projekte auf der Klewenalp-Stockhütte stehen für Aufbruch und Zukunft – für Beckenried, Emmetten und die ganze Region. Mit neuen Übernachtungsmöglichkeiten und neuem Restaurant, effizienter Beschneiung und einer modernen Verbindung zwischen Stockhütte und Klewenalp fördern wir einen lebendigen Erlebnisraum. Er wird Gäste begeistern, Arbeitsplätze sichern und die Wertschöpfung nachhaltig stärken. Wenn der Schnee fehlt, fehlt der Umsatz Der Wintertourismus bringt rund 65 Prozent unseres Geschäfts. Er ist das Rückgrat der BBE AG – und damit auch ein zentraler Pfeiler für Hotels, Restaurants, Skischulen und das Gewerbe sowohl in Beckenried wie auch in Emmetten. Genau dieser Pfeiler gerät durch den Klimawandel zunehmend ins Wanken. Wie ernst die Lage ist, zeigen zwei jüngere Winter sehr deutlich: 2022/23 musste das ganze Skigebiet wegen Schneemangels fünf Wochen geschlossen bleiben – der Winterumsatz brach von 4.1 auf 3.0 Millionen Franken ein. 2025/26 traf es die Stockhütte für drei Wochen, mit rund einer halben Million Franken weniger Umsatz und 25000 fehlenden Ersteintritten. Solche Ausfälle sind in einer Klewenalp ohne Beschneiung das wirtschaftliche Hauptrisiko. Technische Beschneiung: das Herzstück der Investitionen Eine technische Beschneiung ist kein Luxus, sondern eine Versicherung gegen das Wetter. Sie sorgt dafür, dass der Skibetrieb pünktlich startet und auch in milderen Phasen offen bleibt. Das schafft Planungssicherheit – für Gäste und für alle Betriebe, die auf verlässliche Saisons angewiesen sind. Wichtig zu wissen: Es geht nicht darum, den ganzen Winter durchgehend Schnee zu produzieren. Ziel ist eine solide Schneegrundlage zu Saisonbeginn – die sogenannte Einschneiung. Drei Tage mit den richtigen Temperaturen reichen für die geplanten 200 000 Quadratmeter. Moderne Anlagen produzieren bereits ab minus zwei Grad Celsius, und die meteorologischen Daten der letzten 20 Jahre zeigen klar: Solche Bedingungen treten auf der Klewenalp (1600 bis 2000 m ü. M.) regelmässig und verlässlich auf. Technischer Schnee ist zudem dichter und robuster als Naturschnee – er hält länger, auch bei wärmeren Phasen. Beschneit werden die Hauptpisten Klewenboden, Ergglen, Junior und Klewenstock samt neuer Trainingspiste sowie der Verbindungsweg ins Ängi-Tal. Das Wasser stammt aus dem Ausgleichsbecken «Napf», das vom Lielibach, Mühlebach und Ischenstollen gespeist wird. Das System ver- Heinz Rutishauser Schneilanze Reportage
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