Forum Heute zum Thema: ICT-Berufsbildung Zentralschweiz Neue Angebote in der Bildung Der Verein ICT-Berufsbildung Zentralschweiz blickt auf den gelungenen Umzug nach Kriens zurück und präsentiert neue Angebote in Aus- und Weiterbildung. So steht Informatik-Lernenden ab diesem Sommer ein neues Berufsmaturitätsmodell zur Verfügung. Das Jahr 2025 markiert in unserer Geschichte eine Zäsur», sagte Urs Grubenmann, Präsident von ICT-Berufsbildung Zentralschweiz. Mit dem Umzug in den Mattenhof in Kriens vor einem Jahr sei man physisch wie auch symbolisch ins Zentrum gerückt. «Wir sind dort, wo die Wirtschaft pulsiert, und bieten eine Infrastruktur, die den technologischen Ansprüchen unserer Branche gerecht wird.» Die topmodernen Räumlichkeiten boten die perfekte Kulisse für die 32. Vereinsversammlung. Neues BM-Modell Tobias Käch von der Dienststelle Berufs- und Weiterbildung Kanton Luzern informierte die 75 Mitglieder und Gäste über das neue Berufsmaturitätsmodell BM3, das ab Schuljahr 2026/27 am BBZW in Emmen für technische Berufe wie «Informatiker/in EFZ» eingeführt wird. Demnach startet der BM-Unterricht erst im zweiten Lehrjahr, da viele Lernende die BM aufgrund von Überforderung im ersten Lehrjahr abgebrochen haben. News gibt es auch im Bereich der Höheren Berufsbildung: Ab Oktober 2026 bietet ICTBerufsbildung Zentralschweiz zusammen mit KV Luzern Berufsakademie den Lehrgang «Wirtschaftsinformatiker/in mit eidg. FA» und ab Frühjahr 2027 den «Cyber Security Specialist mit eidg. FA» an. Infos zu neuem Beruf Zum Schluss berichtete Verena Röösli, Präsidentin von GRID Lucerne, über das 2005 gegründete ITNetzwerk, das Digitalisierung und IT-Innovationen aus dem Wirtschaftsraum Zentralschweiz fördert. Nun wird GRID Lucerne als IT-Chapter in die ICTBerufsbildung Zentralschweiz integriert. Vor der Vereinsversammlung gewährten die Lehrbetriebe CSS, Schindler Berufsbildung, Suva und Flughafen Zürich Berufsbildenden und Interessierten Einblick in den Beruf «Entwickler/in digitales Business EFZ», die damit verbundenen Aufgaben und Ausbildungsschwerpunkte und wie das neue Berufsbild im Unternehmen konkret eingesetzt werden kann. DANIEL SCHWAB Präsident Urs Grubenmann (Zweiter von links) mit seinen Vorgängern Marco Stuber und Ueli Spöring sowie Geschäftsführer David Tassi. Bilder apimedia
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